• Document: 26 Psychopharmakotherapie Pharmakologische Grundlagen
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26 26 Psychopharmakotherapie – Pharmakologische Grundlagen W.E. Müller, A. Eckert 26.1 Klassifikationen und Terminologie – 584 26.5 Psychopharmakologische Grundlagen von Lithium und anderer Phasenprophylaktika 26.2 Praktische Pharmakokinetik – 585 bzw. Mood Stabilizer – 610 26.2.1 Resorption, Verteilung und Elimination – 585 26.2.2 Hepatischer Metabolismus – 589 26.6 Psychopharmakologische Grundlagen 26.2.3 Dosis, Dosierungsintervall und der Neuroleptika – 611 Eliminationshalbwertszeit – 591 26.6.1 Biochemische Wirkungsmechanismen – 611 26.2.4 Depotarzneiformen – 594 26.6.2 Wirkungsmechanismus 26.2.5 Pharmakokinetische Interaktionen – 595 der atypischen Neuroleptika – 612 26.2.6 Pharmakokinetik im Alter – 597 26.6.3 Wirkung im Tiermodell – 616 26.2.7 Dosis, Plasmaspiegel und Wirkung – 598 26.7 Psychopharmakologische Grundlagen 26.3 Die zentrale Neurotransmission der Tranquilizer – 616 als Angriffspunkt der Psychopharmaka – 598 26.3.1 Akute pharmakologische Beeinflussung 26.8 Psychopharmakologische Grundlagen durch Psychopharmaka – 599 der Antidementiva – 618 26.3.2 Adaptionsphänomene und klinischer Wirkungseintritt – 600 26.9 Psychopharmakologische Grundlagen 26.3.3 Pharmakologische Selektivität der Therapie von ADHS – 620 und funktionelle Spezifität – 601 26.10 Weiterführende Lehrbücher 26.4 Psychopharmakologische Grundlagen und Nachschlagewerke – 621 der Antidepressiva – 601 26.4.1 Biochemische Wirkungsmechanismen – 601 Literatur – 621 26.4.2 Verhaltenspharmakologische Wirkungen der Antidepressiva – 609 > > Das Verständnis der pharmakologischen Grundlagen der Psycho- pharmakotherapie ermöglicht es zum einen, neue Forschungsansätze auf dem Gebiet der psychiatrischen Pharmakotherapie nachzuvoll- ziehen. Für den klinisch tätigen Arzt erleichtern diese Kenntnisse aber v. a. eine adäquate und rationale Auswahl der von ihm verwendeten Pharmaka unter Einbeziehung der pharmakologischen und pharmako- kinetischen Eigenschaften. Durch die Kenntnis des Wirkmechanismus und des Abbauweges des gewählten Pharmakons können darüber hinaus unerwünschte Arzneimittelwirkungen vorausgesehen und nach Möglichkeit vermieden werden. 584 Kapitel 26 · Psychopharmakotherapie – Pharmakologische Grundlagen 26.1 Klassifikationen Psychostimulanzien, wobei Antidepressiva diesen Effekt und Terminologie weniger beim affektiv Gesunden als beim depressiven Pa- tienten zeigen, Psychostimulanzien dagegen ihre stim- Wie in vielen anderen Bereichen der Psychiatrie gibt es mungsaufhellende Wirkung unabhängig von patholo- auch bei der Einteilung der Psychopharmaka kein ein- gischen Veränderungen der Affektivität zeigen können. heitliches, allgemein anerkanntes Unterteilungsprinzip. Heute eher weniger verwendete Synonyma für Antide- Die Klassifikation der Psychopharmaka ist von Lehrbuch pressiva sind die Begriffe Thymoleptika bzw. Thymereti- zu Lehrbuch unterschiedlich. Tendenziell setzt sich aber ka, wobei letzter Begriff primär Monoaminoxidase- in den letzten Jahren mehr und mehr eine auf der kli- (MAO-)Hemmstoffe meint. Bei den Stimulanzien hat sich nischen Anwendung beruhende Klassifikation der Psy- neben dem Einsatz von Amphetamin bei Narkolepsie und chopharmakagruppen durch (⊡ Tab. 26.1). Diese hat den in Ausnahmefällen bei ADHS v. a. das Methylphenidat als großen Vorteil eines direkten Bezugs zur klinischen Pra- wirksames Therapeutikum bei ADHS etabliert, wobei xis, hat aber den Nachteil, dass eine Reihe von Substanzen neuere Erkenntnisse zum Wirkungsmechanismus die kli- nicht eindeutig zugeordnet werden können bzw. dass sie nische

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