• Document: Ein Einstieg in die Gesprächspsychotherapie nach Rogers. Eine Präsentation von Seda Toprak, Lena Bauschmann und Janine Klingler
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Ein Einstieg in die Gesprächspsychotherapie nach Rogers Eine Präsentation von Seda Toprak, Lena Bauschmann und Janine Klingler Carl Rogers I • 1902 in einem Vorort von Chicago geboren • 1931 akademische Ausbildung als Psychologe • zwölfjährige Tätigkeit als klinischer Psychologe in Erziehungsberatungsstelle Ständiger Einfluss und Anreiz seiner psychologischen Untersuchungen • 1951 Buch zur “klientzentrierten Gesprächspsychotherapie” • 1961 Buch “Die Entwicklung der Persönlichkeit” • 1987 gestorben Carl Rogers II • Entwicklung erster Grundkonzepte zwischen 1938 und 1950 “Nicht-direktive Beratung”: Situation mit Sicherheit/Geborgenheit schaffen  therapeutische Interventionen sind durch Permissivität (Nichtdirektheit) gekennzeichnet Wärme, Anteilnahme & Akzeptanz als Grundhaltungen • Mitte der 60er: Verschiebung der Perspektive der Nicht-direktiven Beratung zur klientzentrierten Beratung Menschenbild • Humanistisches Menschenbild • Humanistische Psychologie geht von Selbststeuerung des Individuums aus • Ziel ist die Selbstverwirklichung • Konstruktivismus Personzentrierte Psychotherapie • Personzentrierter Ansatz ist keine Methode, keine Technik  Sondern Einstellung, Haltung • Betroffene Person weiß selbst am Besten, was notwendig und gut für sie ist • Person bei diesem Prozess begleiten • Voraussetzung: Person muss in Beziehung treten Drei essenzielle Kerne der Gesprächstherapie nach Rogers 1. personzentriert-spezifische therapeutische Beziehung 2. Aktualisierungstendenz 3. Persönlichkeitstheorie 6 Bedingungen für TherapeutInnen 1. Psychologischer Kontakt, Beziehungsaufbau 2. Inkongruenz von KlientIn 3. Kongruenz von TherapeutIn 4. bedingungslose Anerkennung und wertschätzende Akzeptanz 5. Empathie (Einfühlungsvermögen) 6. Mitteilung, dass TherapeutIn KlientIn versteht Echtheit (Kongruenz) • Selbst sein keine Fassade/ kein Verstecken hinter professioneller Maske • Bewusstsein von TherapeutIn über eigenes Erleben& Empfinden • Möglichkeit sich KlientIn mitzuteilen • Schwierig, da TherapeutIn auch Unwohlsein oder Unaufmerksamkeit mitteilen soll Aufrichtigkeit Möglichkeit für KlientIn mit Rückantwort mehr Kongruenz zu zeigen, weil TherapeutIn es “gewagt” hat real zu begegnen Wertschätzung und bedingungsfreie Anerkennung • Akzeptanz, Achtung, Respekt, Wertschätzung • Fähigkeit/Bereitschaft KlientIn als Mitmensch zu erleben ohne Einordnung in Kategorien • keine Billigung aller Handlungen von KlientIn • bedingungsfreie Wertschätzung/emotionale Wärme von TherapeutIn zunehmende Entwicklung ähnlicher Gefühle gegenüber Selbst mehr Achtung/Akzeptanz für Selbst • bei Abweichung der bedingungsfreien Anerkennung Mitteilung an KlientIn Empathie • Gespür für innere Welt von KlientIn • einfühlendes Verstehen • Mehr als Aufnahme des Wortsinns von KlientIn Versuch “in Haut zu schlüpfen” • Verständnismitteilung an KlientIn ist fördernd • Verstanden und Akzeptiert werden als bestärkendes Erlebnis wachsendes Vertrauen zum eigenen Selbstbild, Ermutigung zur häufigeren Mitteilung Aktualisierungstendenz • Menschenbild liefert Wegweiser – grundlegende Natur des Menschen ist vertrauenswürdig, sozial und pro-aktiv • BeraterIn vertraut auf Eigenkräfte von KlientIn – „Hilfe zur Selbsthilfe“ • Art der Beziehungsgestaltung ist entscheidender Wirkfaktor für Veränderungen • Mensch besitzt ein Bedürfnis nach Veränderung und Selbstverwirklichung Aktualisierungstendenz Definition: „Die dem Organismus innewohnende Tendenz zur Entwicklung all seiner Möglichkeiten; und zwar so, dass sie der Erhaltung oder Entfaltung des Organismus dienen.“ (Rogers 1991, S.21) • Erhaltung des Organismus Aktivierung aller Möglichkeiten • Entfaltung des Organismus Entwickelt sich im Zusammenspiel seiner Umwelt weiter Organismus – psychische und physische Ganzheit des Menschen Aktualisierungstendenz in der personzentrierten Beratung • Grundsatz des personzentrierten Ansatzes • Veränderung ist Ergebnis eigenständiger Entwicklungsprozesse • Annahme der Aktualisierungstendenz ist leitend für das Handeln der TherapeutInnen/BeraterInnen • Veränderungen sind stimmig das eigene Entwicklungspotenzial wird erfahrbar Aktualisierungstendenz und Selbstaktualisierungstendenz • Aktualisierungstendenz des Menschen als Entwicklungsprinzip: • Organismisches Bewertungssystem Erfahrungen werden danach bewertet, ob sie für den Organismus als Ganzes fördernd sind • Organismus benötigt ein Selbst, um auf Bedingungen seiner inneren und äußeren Welt reagieren

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