• Document: Sehen. Prof. Dr. Ulrike Spörhase-Eichmann Pädagogische Hochschule Freiburg
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Sehen Prof. Dr. Ulrike Spörhase-Eichmann Pädagogische Hochschule Freiburg Verlauf und Lehrziele 1. Augenhöhle und Lider 2. Tränenwege und äußere Struktur des Auges 3. Innere Strukturen des Auges 4. Das Auge als optischer Apparat 5. Signalverarbeitung in der Netzhaut 6. Sehen: Zusammenarbeit von Auge und Gehirn 2 1. Augenhöhle und Lider 3 Wir orientieren uns in unserer Umwelt vor allem durch Sehen und Hören • Sehen und Hören → „Fernsinne“ → 90% aller Information über unsere Umwelt erreichen das Gehirn über diese „Kanäle“ • „Nahsinne“ (z.B. Tastsinn) → ist auf den direkten Kontakt angewiesen 4 Lage und Beweglichkei t des Auges Man unterscheidet: 4 gerade Augenmuskeln 2 schräge Augenmuskeln 5 Augenmusk el ermögliche n die Augenbewe gungen Die Hauptwirkung der Augenmuskeln ist rot gezeichnet. Wegen des schrägen Verlaufs der Augenhöhle haben fast alle Augenmuskeln Nebenwirkungen blau gezeichnet. Nebenwirkungen können kompensiert werden, indem 2 Augenmuskeln gleichzeitig in Aktion treten. Eine Augenbewegung entsteht meist durch Zusammenwirken mehrer Augenmuskeln. 6 Augenlider haben eine schützende Funktion • Sie verteilen die Tränenflüssigkeit gleichmäßig über die gesamte Hornhaut. • Sie schützen vor eine mechanische Beschädigung, verhindern ein Austrocknen 7 Aufbau der Augenlider • Erschlafft das Septum → Fettgewebe der Augenhöhle tritt nach vorn → „Tränensäcke“ • Talgdrüsen münden auf die Lidkante → Entzündung → Gerstenkorn • Innere Talgdrüsen → geben Sekret ab, was sich wie ein Ölfilm der wässrigen Tränenflüssigkeit auflagert • Entzündungen der inneren Talgdrüsen → Hagelkorn 8 2. Tränenwege und äußere Struktur des Auges 9 Tränenwege •Weinen •Tränenwege •Tränendrüse 10 3. Innere Strukturen des Auges 11 12 Hornhaut 1 Epithel, 2 derbe Bowmann-Membran, 3 kollagenreiche Stroma, 4 Endothel. 13 Vordere Abschnitte des Auges • Regenbogenhaut (Iris) • Ziliarkörper (Corpus ciliare) • Aderhaut (Chorioidea) 14 Pupillenreaktionen a) Normale Pupillen → ∅ 2- 5 mm b) Beleuchtung eines Auges → Verkleinerung desselben (direkte Lichtreaktion) und des anderen Auges (indirekte Lichtreaktion) c) Verengung der Pupille beim Blick in die Nähe d) Bei einem Bewusstlosen ist eine einseitig weite Pupille ein Alarmzeichen 15 Pupillenreaktionen 16 Akkomodation Nähe Ferne 17 Akkomodation Ferne Nähe 18 Augenhintergrund 19 20 Längsschnitt durch den gelben Fleck 21 4. Das Auge als optischer Apparat 22 Optische Eigenschaften des Auges • Vorderkammer • Hinterkammer • Glaskörper → 98% Wasser, formstabil bei ruckartigen Bewegungen • Brechkraft → ist eine physikalische Größe 23 Das Auge als optischer Apparat Physikalische Begriffe • Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen (c) ist abhängig vom Medium. Sie ist am größten im Vakuum (c Vakuum = 1), fast genauso in der Luft (c Luft ≈ 1). • Brechungsindex eines Mediums(n): Brechung erfolgt beim Übergang des Lichts zwischen zwei Medien mit verschiedenen Brechungsindizies ( nMedium = cVakuum. / cMedium ). Der Lichtstrahl wird zum dichteren Medium hin gebrochen ( nLuft ≈ nVakuum = 1; nWasser ≈ 1,3; nGlas ≈ 1,5). • Brennpunkt einer Linse (F): Am Brennpunkt werden parallel einfallende Strahlen zu einem Punkt gebündelt. • Konkavlinsen sind in der Mitte dünn, am Rand dick und streuen parallel einfallendes Licht auf der anderen Seite (ihr virtueller Brennpunkt liegt auf der Seite des einfallenden Lichts). • Konvexlinsen sind in der Mitte dick, am Rand dünn und sammeln parallel einfallendes Licht auf der anderen Seite. • Brennweite einer Linse (f): Abstand in Metern zwischen der Linse und dem Brennpunkt. Bei dünnen Linsen in Luft gilt: 1/f= (nMedium –1)

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