• Document: Advent 2014 Nr. 51 2,50. Ein herausragendes Werk der Kirchenkunst in unserem Münster. Das Altarfloß. 850 Jahre Translatio - Köln & Breisach
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Advent 2 0 1 4 Nr. 51 2,50€ „Ein herausragendes Werk der Kirchenkunst in unserem Münster“  D a s A l t a r f l o ß  8 5 0 J a h r e Tr a n s l a t i o - K ö l n & B r e i s a c h Doch schon die Evangelischen und Leute anderer Über- Wo Menschen einen zeugungen, die hier in Breisach den Weg im Ort oder Pilgerweg miteinander gehen auch den Weg der Vorbereitung mitgegangen sind, konn- ten einen neuen Zugang zu Erfahrungen bekommen, die Menschen in der Schwesterkirche oder Nachbarschaft Pastorin Christiane Drape-Müller bewegen – über den Glauben, den wir ohnehin teilen, hi- Wo Menschen einen Pilgerweg wie den nach Köln mitein- naus. Es blieb nicht nur bei nüchternen Blicken auf ‚der ander gehen, da wächst das Verstehen. Auch einige Evan- Stadt Bestes’. gelische begleiteten den Weg der Ruderer und Ruderin- Natürlich bleiben auch kritische Blicke auf die Schatten- nen vom Bus aus. Was sie erlebten, hat sie sehr angerührt, seiten der Traditionen, mit denen wir leben und die wir wie wir Daheimgebliebenen aus Erzählungen hörten. Es feiern – das gilt z.B. auch für manches aus der Reforma- vertieft sich das Verstehen zwischen Menschen aus den tion. verschiedenen kirchlichen Traditionen. Und manch einer Aber zum Schluss: Auch wenn das persönliche Verstehen erlebt wohl auch ein neues spirituelles Verstehen. von Heiligen und Heiligkeit verschieden sein mag – es Die Reise hat die Kraft, die in der Verbindung von Men- scheint wunderbar und zukunftsweisend, wenn wir in ei- schen über eine solche Wegstrecke liegt, spürbarer ge- ner Stadt oder Gesellschaft den Zeugnissen von Mensch- macht und noch manches mehr. Nicht alles muss in Wor- lichkeit und Mut nachgehen, die die Quelle der Kraft nicht te gefasst werden. Die Kunstwerk gewordenen Zeugnisse aus eigenen Zwecken, Zielen und Systemen ziehen, son- unseres Glaubens am Wege mit lebendigen Andachten in dern aus unserem Gegenüber in Gott. ihnen sprechen dazu ihre eigene Sprache. Aus der Martin-Bucer-Gemeinde grüße ich herzlich Steuerungsgruppe für das Festjahr Martin Hau und Pfarrer Reich beschenkt: Werner Bauer feierten als Breisacher Delegation dieses Fest in Köln mit. 850 Jahre Reliquien Der Abt der Benediktinerabtei von Ottobeuren, Johannes Schaber OSB (ein gebürtiger Nordbadener!), leitete das der Heiligen Drei Könige in Köln Hochamt. Warum der Abt von Ottobeuren? 1164 begleitete sein Vorgänger, Abt Isengrim, Rainald von Dassel nach Köln Pfarrer Werner Bauer und es ist stark zu vermuten, dass Isengrim in Breisach dabei war, als uns unsere Reliquien gegeben wurden. Abt Johan- „Es fügt sich alles zusammen …“Dieser Satz wurde in den nes schenkte mit lebendigen und zeitgemäßen Worten den Betrachtung vergangenen Monaten, in vorbereitenden Gesprächen wie Mitfeiernden eine Predigt, die, „reich beschenkt“ der Ver- bei den Feiern des Jubeljahres und bei der Ruderwallfahrt, gangenheit bewusst, dazu ermutigte, sich der Gegenwart oft mit frohen, verwunderten Augen ausgesprochen. Reich zu stellen. „Die Heiligen Drei Könige führten die Menschen beschenkt wurden wir auch im Kontakt mit den Menschen zur Krippe Jesu und damit zu Gott, der sich in menschlicher der Domgemeinde in Köln. Schwachheit und nicht nur in Glanz und Herrlichkeit zeigt. So wurden wir auch nach unserer Ruderwallfahrt von Dieser Weg zur Krippe geht aber weiter und führt zu Jesu Domdekan Robert Kle

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